Im Arbeitskreis "Gesundheit" für den Koalitionsvertrag haben mehrere bayerische Abgeordnete mitgewirkt.
Die Mitwirkende CSU-Abgeordnete Emmi Zeulner zeigt sich mit den Ergebnissen des Koalitionsvertrags zu den Themen Gesundheit und im Speziellen zum Thema Krankenhausreform zufrieden.
Wir sind es nicht!
Anbei übersenden wir unseren Kommentar 4_25 "Koalitionsvertrag löst drängende Probleme der Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung nicht".
Er enthält kritische Beurteilungen zur Fortführung der eingeleiteten Krankenhausreform. Er enthält aber auch Alternativen.
Sind diese Alternativen überhaupt finanzierbar?
Angenommen, die Bürgerkrankenversicherung würde die GKV und GKV ablösen, und die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung, jetzt Bürgerversicherung, würde aufgehoben, dann würden Großverdiener solidarisch das Gesundheitswesen mit finanzieren.
Wir meinen, geschätzte eingesparte Verwaltungskosten durch Auflösung und Zusammenführung aller PKV und GKV zu einer Bürgerkrankenversicherung im Umfang von ca. 6,3 Mrd. Euro und geschätzte 33,5 Mrd. Euro durch ungedeckelte Beteiligung aller Verdienstgruppen an dem Krankenkassenbeitrag (14,6%) im Umfang von 33,5 Mrd. (Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze) reichen aus, um Krankenhäuser, Arztpraxen und andere Gesundheitseinrichtungen auskömmlich zu finanzieren.
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Die Berechnung zur Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung: