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Presseerklärung Bündnis Klinikrettung

Weltgesundheitstag: Protest gegen bundesweite Klinikschließungen

 

https://www.gemeingut.org/weltgesundheitstag-protest-gegen-bundesweite-klinikschliessungen/

 

Der neue Aufklärungsfilm auf Youtube:

 

https://www.youtube.com/watch?v=yb8eoKQfOyU

 

 

 

Das Barmer Institut für Gesundheitsystemforschung, die Bertelsmann-Stiftung und das Robert Bosch Institut fordern die Schließung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren mit überwiegend ambulanter Ausrichtung. *1)

 

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) veranstaltet am 21. April 2021 ein vdek-Zukunftsforum 2021: Zukünftige Krankenhauslandschaft – qualitätsorientiert und leistungszentriert! und schließt sich offenbar den Forderungen an:

 

Wir empfehlen der Gesundheitspolitik, der sich abzeichnenden finanziellen Entwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung frühzeitig und ohne Scheuklappen zu begegnen. Kostendämpfungspolitik habe sich in der Vergangenheit als wirksam erwiesen. Heute müssten vor allem ineffiziente Strukturen im stationären Bereich abgebaut werden. Zugleich müssten steigende Beitragssätze dadurch abgemildert werden, dass der Bund seinen Zuschuss schrittweise anhebt. … Daher bleibt neben den systemeigenen Reformhebeln der GKV die Frage virulent, ob wir es uns als Gesamtgesellschaft leisten können bzw. wollen, dass gerade die Gutverdiener und tendenziell gesünderen Teile der Bevölkerung aus diesem Solidarausgleich austreten können. " *2)

 

"Krankenhäuser auf dem Land sollten dort, wo sie nicht ausgelastet sind, zu einer ambulant-stationären Basisversorgung umgewidmet werden und als zentrale Anlaufstelle für die Versicherten erhalten bleiben. Eine Zusammenarbeit mit den Zentren in den Ballungsgebieten unter Nutzung der digitalen Möglichkeiten solle den notwendigen Know-how-Transfer in die ländlichen Regionen sichern.“  *3)

 

Damit wird die Debatte um die Zukunft kleiner ländlicher Krankenhäuser noch vor der Bundestagswahl 2021 eröffnet.

 

Das könnte gravierende Folgen haben:

 

Lesen Sie dazu bitte: 

 

Krankenhausszenario nach Bertelsmann Stiftung: Kliniklandschaft ohne Grund- und Regelversorgung

 

https://www.gemeingut.org/krankenhausszenario-nach-bertelsmann-stiftung-kliniklandschaft-ohne-grund-und-regelversorgung/

 

*1) Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren – Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020, BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/zwischenbilanz-nach-der-ersten-welle-der-corona-krise-2020-all

*2) Verband der Ersatzkassen zu den Landesvertretungen (vdek), 2021: vdek-Zukunftsforum 2021: Zukünftige Krankenhauslandschaft – qualitätsorientiert und leistungszentriert!, Berlin, https://www.vdek.com/ueber_uns/vdek-zukunftsforum/2021-zukuenftige-krankenhauslandschaft.html

*3) Ärzteblatt, 2021: Ersatzkassen plädieren für Maßnahmen zur GKV-Beitragssatzstabilisierung, Berlin, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120517/Ersatzkassen-plaedieren-fuer-Massnahmen-zur-GKV-Beitragssatzstabilisierung

 

 

 

Mittwoch, 17.02.2021, 21:45 Uhr

ARD-Plusminus

Kliniksterben in der Pandemie

 

Die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" und das Bündnis Klinikrettung haben sich an Informationen und Interviews beteiligt!

 

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Kommentar zur ARD-Sendung Plusminus
Kliniksterben in der Pandemie
ARD Plusminus Krankenhäuser in der Pande
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Unterstützen Sie diese Petitonen!


Bayern wehrt sich gegen Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung

 

Das Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020“ hat bereits gravierende Spuren hinterlassen. Es ...

 

... hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,

... strebt an, die Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung zu schließen und in Integrierte Versorgungszentren umzuwandeln.

 

In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

 

- Aufklärung

- Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung

- Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

 

Die Aktionsgruppe hält die Forderungen medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage, dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen. 

 

Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Barmer Institut für Gesundheitsforschung, Robert Bosch Institut und Bertelsmann-Stiftung auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

 

1) Transparenz über Umfang betroffener Krankenhäuser

2) Medizinische Machbarkeit

3) Grund- und Regelversorgung in der Corona-Pandemie und Validität

4) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

 

Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben. 

 

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Offener Brief an Bertelsmann / Barmer / Robert Bosch
Richtungspapier Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren - Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020
Schreiben Bertelsmann Barmer Robert Bosc
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Bayern wehrt sich gegen AOK-Institut für Gesundheitsforschung, AOK-Bundesverband u.a. 

 

Die Studie „Stationäre und intensivmedizinische Versorgungsstrukturen von COVID-19-Patienten bis Juli 2020“ hat gravierende Spuren hinterlassen. Sie hat erreicht, dass kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 0 ganz und kleine Krankenhäuser der Notfallstufe 1 überwiegend aus dem zweiten Covid-19-Rettungschirm für Krankenhäuser ausgeschlossen werden,

 

In einem offenen Brief wendet sich die Aktionsgruppe "Schluss mit Kliniksterben in Bayern" an die Initiatoren und Autoren dieses Richtungspapiers. Sie fordern ...

 

- Aufklärung

- Begründung ihrer statistisch nicht haltbaren Forderung

- Beteiligung der Bürger an der Zukunftsgestaltung deutscher Krankenhäuser.

 

Die Aktionsgruppe hält die Forderungen einer konzentrierten Covid-behandlung auf große krannkenhäuser medizinisch und organisatorisch für nicht umsetzbar und hält die flächendeckende klinische Versorgung in Deutschland unter solchen Rahmenbedingungen für gefährdet. Auch sieht die Aktionsgruppe keinerlei Grundlage dafür, die Bedeutung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung in der Covid-behandlung herunter zu spielen und sie nach Möglichkeit auszuschließen.

 

Die Aktionsgruppe sieht sich durch eine Vollerhebung aller stationären Covid-Behandlungen 2020 in ihrer Kritik bestätigt. Sie fordert Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), AOK-Bundesverband, ARDS/ECMO-Zentrum Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln und Private Universität Witten/Herdecke auf, sich zu folgenden Themenstellungen zu erklären.

 

1) Transparenz und Validität der Daten

2) Medizinische Machbarkeit

3) Unabhängigkeit (oder Befangenheit) der Untersuchungsergebnisse.

 

Näheres entnehmen Sie dem ausführlichen Schreiben.

 

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Offener Brief
Studie „Stationäre und intensivmedizinische Versorgungsstrukturen von COVID-19-Patienten bis Juli 2020“
Schreiben AOK 2021_02_24.pdf
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Leserbrief in der Fränkischen Rundschau (16.02.2021)

 

 

Bertelsmann Robert Bosch und Barmer wollen eine andere Kliniklandschaft durch Schließung der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren.

 

Zusammenfassung

 

- Namhafte Institute und Gesundheitsökonomen verwenden unsichere und nicht valide Daten.

- Sie haben 2019 bereits erfolgreich den Ausschluss vieler Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung aus der gestuften Notfallversorgung erreicht.

- Sie fordern 2020 erfolgreich den Ausschluss der Grund- und Regelversorgung aus dem Krankenhausrettungsschirm 2.

- Sie fordern in einem weiteren Schritt die die Schließung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und Umwandlung in Integrierte Versorgungszentren.

- Sie sitzen in wichtigen Beratungsgremien von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. *5)

- Sie gefährden die Gesundheit der Bevölkerung durch ökonomisch motivierte - nicht valide -  statistische Auswertungen, die sie (statt Ärzte) medizinisch auslegen.

 

Der Faktencheck

 

A) Behandlungsumfang

 

Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO), AOK-Bundesverband, Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. behaupten falsch auf Basis von 17.094 untersuchten COVID-19-Fällen:

 

"Es werden 51% der beatmeten Fälle und 43 % der Fälle ohne Beatmung in Krankenhäusern mit mehr als 500 Betten behandelt."

 

Richtig ist laut einer Volluntersuchung von 457.911 Corona-Behandlungen:

 

Es werden  42% der  Intensivfälle und 35% der Fälle ohne Intensivbehandlung in Krankenhäusern mit mehr als 500 Betten behandelt!

 

B) Behandlungserfahrung

 

Wissenschaftliches Institut der AOK (WidO), AOK-Bundesverband, Prof. Dr. Reinhard Busse u.a. behaupten falsch auf Basis von 17.094 untersuchten COVID-19-Fällen:

 

„Krankenhäuser haben eine unterschiedliche Vorerfahrung bzw. Ausstattung im Umgang mit beatmeten und hochinfektiösen Patienten. … So weisen Krankenhäuser mit mehr Betten in der Regel mehr Fachabteilungen, eine bessere Ausstattung mit technischen Geräten sowie mehr spezialisiertes Fachpersonal auf.“

 

Richtig ist laut einer Volluntersuchung von MEDIQON mit 457.911 Corona-Behandlungen.

 

Eine Auswertung, welchen Anteil die Covid-PatientInnen an den PatientInnen des Krankenhauses hatte, stellt bei kleinen Krankenhäuser einen größeren Anteil der Covid-PatientInnen aus.

 

Auch haben die Ärzte kleinerer Krankenhäuser eine höhere Behandlungsdichte der Codiv-Patientinnen je Arzt und damit eine höhere Erfahrung in der Behandlung der Covid-PatientInnen in Deutschland! Mehr als 3 Covid-PatientInnen je Klinikarzt weisen lediglich Krankenhäuser mit 99 bis 399 Betten aus. Kliniken ab 400 Betten weisen eine Patientendichte zwischen 1,0 und 2,9 je Arzt aus.

 

Nachfolgend kann die Untersuchung im Download herunter geladen werden.

 

 

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Faktenchek zur Covid-Behandlung 2020 in Deutschland
Aussagen von Barmer, Robert-Bosch und Bertelsmann mit ihren Autoren auf dem Prüfstand
Faktencheck Corona-Behandlungen in Deuts
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Bertelsmann Robert Bosch und Barmer

 

... fordern die Abschaffung der Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung.

 

Bertelsmann Robert Bosch und Barmer sind nicht irgendwer, sie ...

 

... betreiben eigene Krankenkassen, die Geld sparen wollen und dazu wenige ökonomische Krankenhäuser brauchen,

... betreiben und fördern Privatkliniken, die nach ökonomischen Gesichtspunkten das anbieten, was sich rechnet

... beraten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn laufend

... und sitzen auch in seinen wichtigsten Beratungsgremimien, namentlich:

      - Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen *1)

      - Beirat gemäß § 24 Krankenhausfinanzierungsgesetz *2)

      - Expertenrat zur Unterstützung für Krankenhäuser in der Corona-Epidemie *3)

... verfolgen (im Internet nachlesbar) folgende Strategie:

 

DAS PROJEKT:

 

Neuordnung Krankenhaus-Landschaft: Weniger ist mehr

In Deutschland gibt es zu viele Krankenhäuser. Wir zeigen, wie man mit weniger Kliniken eine bessere Versorgungsqualität bekommt. *4)

 

Mit einem riesigen Netzwerk haben sie trotz Corona das Ziel: 600 statt 1.914 bundesdeutsche Krankenhäuser

 

*1 - 3) https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-den-einfluss-der-gesundheitsberater-auf-krankenhausreformen

*4) https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/krankenhaus-landschaft/

 

Wer es nicht glauben mag, lade sich die nachfolgende umfassende Recherche herunter.

 

Download
Vernetzung der Gesundheitsberater
Bertelsmann, Barmer, Robert Bosch, Prof. Dr. Boris Augurzky und Orof. Dr. Reiner Busse und Ihre Interessen
Vernetzung Gesundheitsberater.pdf
Vernetzung Gesundheitsberater.pdf
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Die Antwort:

 

Petition unterschreiben!

 

STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN

 

Totaler Lockdown und trotzdem Kliniksterben

 

Die Corona-Infektionsrate steigt auf nahezu 30.000 pro Tag.

Krankenhäuser rufen den Notstand aus.

Der totale Lockdown wird berechtigt beschlossen.

Trotzdem sterben Krankenhäuser, die im Frühjahr teilweise noch Covid-erwählte Krankenhäuser der bayerischen Koordinierungsstelle waren (z.B. Bayern 2020, Krankenhäuser in Parsberg, Vohenstrauß, Waldsassen, Fürth in Bayern).

 

Und das interessiert in der Lands- und Bundespolitik scheinbar niemanden.

 

Die Bürger nehmen ihre Verantwortung zur Eindämmung der Corona-Krise überwiegend wahr. In der Landes- und Bundespolitik wird weiter zugesehen, wie eines der ehemals besten Gesundheitssysteme der Welt zunehmend zerschlagen wird. Und Gesundheitsberater fordern sogar noch mehr Klinikschließungen.

 

Wir müssen jetzt handeln.

 

Deshalb unterstützen Sie bitte die Petition STOPPT DEN EINFLUSS DER GESUNDHEITSBERATER AUF KRANKENHAUSREFORMEN. www.openpetition.de/petition/online/stoppt-den-einfluss-der-gesundheitsberater-auf-krankenhausreformen

Bertelsmannstiftung und Robert Bosch Stiftung. Lesen Sie mehr im neuen Reiter!

Dagegen müssen wir etwas tun - Petition unterschreiben!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an : Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e.V., Weidenweg 37, 10249 Berlin:

info@gemeingut.org

 

Krankenhäuser und Klinikbetten 1991 bis 2019

 

  Krankenhäuser Klinikbetten
1991 2 411 665 565
1992 2 381 646 995
1993 2 354 628 658
1994 2 337 618 176
1995 2 325 609 123
1996 2 269 593 743
1997 2 258 580 425
1998 2 263 571 629
1999 2 252 565 268
2000 2 242 559 651
2001 2 240 552 680
2002 2 221 547 284
2003 2 197 541 901
2004 2 166 531 333
2005 2 139 523 824
2006 2 104 510 767
2007 2 087 506 954
2008 2 083 503 360
2009 2 084 503 341
2010 2 064 502 749
2011 2 045 502 029
2012 2 017 501 475
2013 1 996 500 671
2014 1 980 500 680
2015 1 956 499 351
2016 1 951 498 718
2017 1 942 497 182
2018 1 925 498 192
2019 *) 1 914 494 255

 

*) Quelle Dstatis, Grunddaten der Krankenhäuser 2018 zzgl. Krankenhäuser nach Trägern und  Bundesländern 2019

 

 

Lockdown und Klinikschließungen passen nicht zusammen!

Dramatischer Appell 

 

zur Pressemitteilung

zum Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

 

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Betreff: Erhalt der Krankenhäuser in Zeiten der Corona-Pandemie
Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel
Brief_Bundeskanzlerin_Klinikschliessunge
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Erhalt bayerischer Krankenhäuser in Zeiten der Corona-Pandemie

Das Schreiben an Ministerpräsident

Dr. Markus Söder 

 

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Die Pressemitteilung
Pressemitteilung Brief Söder.pdf
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Das Schreiben
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Unbefriedigende Antwort der Bayerischen Staatskanzlei

 

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Die bayerische Staatskanzlei verweist auf eine ausreichende flächendeckende Versorgung der Bevölkerung, betont aber auch den Abbau von Überkapazitäten.
Bayerische Staatskanzlei 2020_11_26.pdf
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Der zweite Appell vom 03.12.2020 an

Ministerpräsident Dr. Markus Söder

 

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Verlust an Lebensqualität, Ausbildung von Ärzten, flächendeckender klinischer Versorgung und Benachteiligung ländlicher Regionen.
Zweiter Appell an Ministerpräsident Mark
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Erhalt bayerischer Krankenhäuser in Zeiten der Corona-Pandemie

 

Verschärfte Kontaktbeschränkungen am 08.12.2020 im Bayerischen Landtag mit einem Aussetzen jeglicher Klinikschließungen in Bayern verbinden.

Das Schreiben vom 07.12.2020 an die Fraktionen der CSU, Freie Wähler, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen:

 

 

Verehrter Fraktionsgeschäftsführer XXXXXXXX,

 

 

 

 

am 29.11.2020 baten wir Sie eindringlich, die Bayerische Staatsregierung in der nächsten Sitzung des Bayerischen Landtags zur Aussetzung jeglichen Kliniksterbens in Bayern aufzufordern. Trotz und mitten in Corona schließen bayerische Krankenhäuser. Die unverändert hohe Corona-Infektionsrate bestätigt aber: Jedes bayerische Krankenhaus wird gebraucht.

 

Als Resultat der sonntäglichen Kabinettssitzung beabsichtigt die Bayerische Staatsregierung jetzt die Ausrufung des Katastrophenfalls sowie verschärfte Kontaktbeschränkungen per Beschluss des Bayerischen Landtags.

 

Wir wiederholen: Die Bürger stellen sich ihrer Verantwortung. Bitte nehmen Sie umgekehrt Ihre Verantwortung wahr. Fordern Sie bitte in der Sitzung des Bayerischen Landtags am 08.12.2020 als Bedingung für die verschärften Ausgangsbeschränkung im Gegenzug eine Aussetzung jeglichen Krankenhaussterbens in Bayern. 

 

Das wäre konsequent und nachvollziehbar. Das hat die Bevölkerung verdient, die mit Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ihren Beitrag täglich leistet. Das haben die vielen wertvollen MitarbeiterInnen in den Krankenhäusern verdient, die täglich mit größtem physischen und psychischen Einsatz diese schreckliche Pandemie bekämpfen. Wir bedanken uns vorab für ihr Engagement.

 

 

 

 

Freundliche Grüße

 

 

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Schreiben an alle Fraktionsvorsitzenden des bayerischen Landkreistags (außer AfD)
Beispielschreiben an Bündnis 90 / Die Grünen
Appell an die Fraktionen V2 Bündnis 90 D
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Homepage Kliniksterben

Fakten - Hintergründe

Trotz Corona schließen Krankenhäuser

 

Der Widerspruch: 

Wir brauchen Krankenhäuser jetzt!

 

Tagesschau.de, 31.10.2020 , Intensivpatienten sollen verteilt werden

Bund und Länder wollen Corona-Intensivpatienten zur Not deutschlandweit verteilen

04:18 Uhr

Bei einer starken Zunahme von Intensivpatienten mit Covid-19-Erkrankung wollen Bund und Länder Patienten in Zukunft nicht nur regional, sondern deutschlandweit auf freie Kliniken verteilen. "Entwickelt sich eine Lage, die eine Verlegung über die Nachbarländer beziehungsweise angrenzende Regionen hinaus erforderlich macht, findet ein sogenanntes Kleeblattprinzip Anwendung", heißt es im Konzept des Bundesinnenministeriums, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Demnach wird Deutschland dazu in fünf Großregionen aufgeteilt, die sich gegenseitig bei der Übernahme von Patienten per Rettungswagen oder Hubschrauber unterstützen sollen.

Berliner Sonntagsblatt, 31.10.2020, Bund und Länder wollen Corona-Patienten notfalls verteilen

Deutschland und Welt: -Bei einer starken Zunahme von Intensivpatienten mit Covid-19-Erkrankung wollen Bund und Länder Patienten in Zukunft nicht nur regional, sondern deutschlandweit auf freie Kliniken verteilen. "Entwickelt sich eine Lage, die eine Verlegung über die Nachbarländer beziehungsweise angrenzende Regionen hinaus erforderlich macht, findet ein sogenanntes Kleeblattprinzip Anwendung", heißt es im Konzept des Bundesinnenministeriums, über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten. Deutschland wird dazu in fünf Großregionen aufgeteilt, die sich gegenseitig bei der Übernahme von Patienten per Rettungswagen oder Hubschrauber unterstützen sollen.

 

Im Norden haben sich dazu laut Konzept Hamburg, Bremen, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Im Osten sind es Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Südwesten sollen sich Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland gegenseitig unterstützen. Die bevölkerungsreichsten Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern bilden demnach eigene Großregionen. Es sei sinnvoll und notwendig, sich aufgrund der stark steigenden Fallzahlen in den Kliniken mit Eskalationskonzepten auf eine Überforderung vorzubereiten, sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), den Funke-Zeitungen. "Das haben die Länder und der Bund mit dem so genannten Kleeblatt-Konzept getan, welches noch vor einer Überlastung der klinischen Versorgungskapazitäten eingreift." Sollte sich in einem Bundesland oder einer Region eine starke Beanspruchung abzeichnen oder sogar eine Überlastung eintreten, werde über zentral eingerichtete Stellen in den Regionen der überregionale Patiententransport in aufnahmefähige Regionen organisiert. Auf diese Weise würden Patienten auch bei einer starken Belastung der Kliniken die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, seien Bund und Länder in der Lage, das Konzept jederzeit zu starten. Der Anteil Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, liege mit sieben bis acht Prozent aller Infizierten relativ hoch, heißt es im Konzept des Innenministeriums. "Daher werden bei steigenden Fallzahlen die Kapazitätsgrenzen in der Intensivmedizin als erstes überschritten." In den vergangenen Tagen hatten bereits die ersten Kliniken Alarm geschlagen und vor einer baldigen Überlastung gewarnt.

Tagesschau.de, 29.10.2020 

Spahn: Gesundheitswesen nicht überfordern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Corona-Schutzmaßnahmen von Bund und Ländern verteidigt. "Ich will nicht warten, bis die Intensivstationen überfüllt sind", sagt der Minister im WDR. Es gehe darum, dass das Gesundheitswesen nicht überfordert werde. Die Zahl der Infizierten und auch der Todesfälle stiegen. Die Situation dürfe nicht entgleiten. Deshalb müsse jetzt gehandelt werden. vgl. auch Berichte im Reiter Coronavirus

Fuldaer Zeitung, 29.10.2020

Corona in Bayern: Söder bezieht nach Merkel-Beschlüssen eindeutig Stellung - und gibt Prognose

Söder betonte, es sei wichtig, jetzt durchzugreifen und nicht länger abzuwarten. „Je länger wir warten, desto schwieriger wird es“, sagte er. „Die Alternative nichts zu tun oder weniger zu tun, bedeutet am Ende vielleicht in die Situation zu kommen, dass wir die Entscheidung in den Krankenhäusern zu treffen haben über Leben und Tod.“ 

Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 30.10.2020

Söder warnte vor sich abzeichnenden Kapazitätsengpässen in Krankenhäusern, nachdem sich die Anzahl der auf Intensivstation behandelten Patienten  innerhalb von neun Tagen verdoppelt habe. Als Folge werde in den kommenden Tagen wohl der Katastrophenschutzfall ausgerufen, um die Verteilung von Patienten auf Krankenhäuser mit freien Kapazitäten zu erleichtern.

 

Statt dessen werden in der Corona-Pandemie Krankenhäuser geschlossen

 

- Die Bundesregierung fördert Krankenhausschließungen über einen Strukturfonds mit jährlich 500 Mio. € *1)

- Nordrhein-Westfalen sieht in seiner Krankenhausplanung Krankenhausschließungen explizit vor. *1)

- Im Jahr der Corona-Pandemie schließen Krankenhäuser aus ökonomischen Gründen.

 

*1) Die Bundesregierung und Nordrhein-Westfalen lassen sich von Prof. Dr. Rainer Busse bzw. der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, beraten. Sie schreiben:

 

„Von den 1.646 allgemeinen Krankenhäusern in Deutschland im Jahr 2014 waren 35 Universitätsklinika und 1.371 Plankrankenhäuser, also solche, die in den Krankenhausplänen der Länder gelistet sind und Anspruch auf steuerfinanzierte

Investitionen haben. Selbst von diesen Plankrankenhäusern verfügten allerdings 359 (26%) über kein CT (Computertomographie) und 261 (19%) über kein einziges Intensivbett. Hätte Deutschland die Krankenhausstruktur von Dänemark mit einem Krankenhaus pro 250.000 Einwohner, wären es bei uns 330 – und alle mit CT, MRT (Magnetresonanztomographie) und Fachärzten für Innere Medizin/Kardiologie, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie und Anästhesie/Intensivmedizin, die rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche verfügbar sind. Die dänische Krankenhausstruktur ist das Resultat einer landesweit abgestimmten Reform, die für rund 1.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung viele kleinere ältere Krankenhäuser durch wenige neue ersetzt hat. Die in Deutschland überproportional hohe Zahl von oft schlecht ausgestatteten Krankenhäusern trifft auf rechtliche Rahmenbedingungen, die die Schließung einzelner Häuser erschweren, ja fast unmöglich machen. Nicht zuletzt ist der Eingriff in die vorhandenen Krankenhausstrukturen politisch unattraktiv: beispielsweise werden mögliche Schließungen aufgrund von Widerständen vor Ort oft nicht durchgeführt.“ *2)

„Die Gesundheitsversorgung braucht klare und verlässliche politische Rahmensetzungen, ... Ziel muss es sein, diese Bedingungen so zu gestalten, dass es für alle Akteure sinnvoll ist – auch aus ökonomischer Sicht –, sich nachhaltig in Bezug auf das Patientenwohl zu verhalten. Darüber hinaus müssen dann die Voraussetzungen für einen tatsächlichen Qualitätswettbewerb unter einer geringeren Anzahl von Krankenhäusern, die aber besser ausgestattet sind, einheitlich geregelt sein; insbesondere in Form von einheitlichen Qualitätsindikatoren, einheitlichen Rahmenbedingungen zur Qualitätsmessung und einheitlichen Vorgaben zur Transparenz.“ *3)

 

*2) Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften, 2016, Zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie im deutschen

Gesundheitssystem, Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der

Wissenschaften – Halle, S. 9f.

*3) Leopoldina, ebenda, S. 15

 

 

 

Das ist Wahnsinn!

Mitten in der Corona-Pandemie (gerechnet ab März 2020) beklagen wir folgende Krankenhausschließungen:

 

Lehnin (Brandenb.) März 2020

Riedlingen (Bad.-Württ.) Juni 2020

Weingarten (B-W) Juli 2020

Roding (Bayern) März 2020

Vohenstrauß (BY) Aug 20

Waldsassen (BY) 2020

Fürth (BY) Nov 20

Bochum-Linden (NRW) Sept 20

Rodalben (Rheinland-Pfalz) Okt 20

Oberwesel (R-P) Okt 20

Losheim (Saar) Sept 20

Ottweiler (Saar) Ende 20

Havelberg (Sachsen-Anhalt) Sept 20

Wedel (Schleswig-Holstein) Sept 20

 

... und trotzdem aus Sicht der Gesundheitsökonomen nicht genug Krankenhausschließungen?

 

ARD-Sendung plusminus: 

Corona-Pandemie: Wären weniger Krankenhäuser besser?

 

- Krankenhäuser gibt es genug - was fehlt, ist das Personal

- Experten raten zu weiterer Konzentration von Krankenhäusern

- Der Vorteil wäre eine größere Spezialisierung und bessere Verteilung von Personal

 

 

Übersicht

Hintergrund

 

Appell an den bayerischen Ministerpräsidenten Söder

Ansprechpartner und Aktionen im Überblick

Kliniksterben in Verbindung mit Corona

Aktelle Artikel zu Kliniksterben und Corona

Aktuelle Petitionen

Hintergründe zum Kliniksterben und seiner Auswirkungen

Umfrage: Geeignetes Engagement gegen Kliniksterben

Fachbücher zum Kliniksterben und seiner Mechanismen

Warnung vor dem Krankenhaussterben

Möglichkeit zur Diskussion

Kliniken sind ein Stück Lebensqualität

Werben für wohnortnahe Kliniken

Konkrete Beispiele des Kliniksterbens

Protestnoten von Verbänden 

So könnte Krankenhauspolitik aussehen!


Entwurf eines Gesetzes für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz – KHZG)

 

Kommentar

 

Das Krankenhauszukunftsgesetz – KHZG mit den Säulen einer erweiterten bundesweiten Investitionsförderung von Krankenhäusern und einer Ausgleichsregelung für corona-bedingte Erlösausfälle der Krankenhäuser ist grundsätzlich zu begrüßen.

 

Allerdings greift das Gesetz nicht weit genug. Den bundesdeutschen Krankenhäusern fehlen jährlich ca. 3 Mrd. € für notwendige Investitionen in Krankenhausgebäude, Medizintechnik, IT und sonstige Ausstattung. Die über Jahre gestreckte Einmalfinanzierung im Umfang von 3 Mrd. € ist ein erster Schritt, reicht jedoch nicht aus, um den Gesamtinvestitionsbedarf der Krankenhäuser abzudecken. 

 

Die Ausgleichsregelungen für Corona-bedingte Erlösausfälle der Krankenhäuser im Jahr 2020 sind notwendig, lassen aber viele Detailfragen in der Umsetzung offen. Es ist zu befürchten, dass die erforderlichen Entgeltverhandlungen zwischen den Krankenhäusern und den Krankenkassen angesichts offener Umsetzungsfragen sehr kontrovers verlaufen bzw. vor der Schlichtungsstelle landen werden. 

 

Vermisst wird im vorliegenden Gesetzentwurf eine Regelung, wie Krankenhäuser im Jahr 2020 ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur sachgerechten Leistungsplanung 2020 und abzuleitenden Entgeltverhandlung 2020 nachkommen sollen. Niemand kann absehen, ob eine weitere Pandemiewelle zu weiteren Leistungseinschränkungen der Krankenhäuser führen wird. Falsch prognostizierte Leistungen werden aber mit hohen Abschlägen sanktioniert.

 

Zur Information

Download
Stellungnahme zum Gesetzentwurf
Schriftliche Stellungnahme von GiB zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 14.9.2020 zum „Entwurf eines Gesetzes für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz – KHZG)
Schriftliche-Stellungnahme_GiB_KHZG_2020
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Flyer gegen Kliniksterben
Der Flyer der Organisation Gemeingut in BürgerInnenhand wurde von einer Aktionsgruppe gegen Kliniksterben erstellt. Er klärt über Hintergründe auf und ermutigt zur eigenen Positionierung: Bin auch ich persönlich gegen Kliniksterben?
GiB-Flyer_KKH-Schliessungen_gefaehrden_i
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Zeitungsartikel Berliner Zeitung: Das staatlich geförderte Ende von Krankenhäusern
Ist Wirtschaftlichkeit wichtiger als die wohnortnahe Versorgung von Patienten? Nein, sagen die meisten Patienten in einer noch nicht veröffentlichten Umfrage. Das Problem: Das Gegenteil ist Gesetz.
BV-33287.pdf
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Jedes geschlossene Krankenhaus ist weniger Lebensqualität!

 

Die dramatische Entwicklung bundesdeutscher Krankenhäuser:

 

1991:   2.411 Krankenhäuser

2018:   1.925 Krankenhäuser = - 486 Krankenhäuser = -20%

 

2000:   bundesweite Investitionsförderung = 3,4 Mrd. €

2013:   bundesweite Investitionsförderung = 2,7 Mrd. € trotz Inflationsrate und medizinischem Fortschritt

 

2015:   Schätzung einer Unterdeckung der Erlössteigerung gegenüber der Tarifsteigerungen von 5 Mrd. €

 


ARD stellt Qualität kleiner Krankenhäuser in Frage

 

Unsere Aussage:

Kleine ländliche Krankenäuser haben häufiger überdurchschnittliche Qualität

 

Kliniksterben in ländlichen Regionen Deutschlands

 

Lesen Sie mehr über das System, kleinen Krankenhäuern die Existenzgrundlage zu entziehen!

 

Fachbuch im GRIN-Verlag

 

Vorwort

 

 

Anlass dieses Fachbuchs ist die medienwirksame ARD-Sendung „Krankenhäuser schließen - Leben retten!“ und die zugrunde liegende Studie der Bertelsmann-Stiftung „Zukunftsfähige Krankenhausversorgung Simulation und Analyse einer Neustrukturierung der Krankenhausversorgung am Beispiel einer Versorgungsregion in Nordrhein-Westfalen“. Die Studie der Bertelsmann-Stiftung ermittelt vermeintlich schlechte Qualität kleiner ländlicher Krankenhäuser. Die Schlussfolgerung ist die Forderung einer neuen Kliniklandschaft in Deutschland mit 600 Krankenhäusern.

 

600 bundesdeutsche Krankenhäuser - das ist eine radikale Umgestaltung der deutschen Kliniklandschaft. Das entspricht gerade einem Drittel des heutigen Klinikbestands.

 

Die Aufregung ist groß! Der Vorschlag wird kontrovers diskutiert! Das Erstaunliche aber:

 

 

Eine bundesweite Bertelsmann-Studie über eine Kliniklandschaft Deutschlands mit nur 600 Krankenhäusern und verbesserter Qualität gibt es gar nicht.

 

Es gibt eine Auftragsstudie der Bertelsmann-Stiftung im Auftrag des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann, der für seine Ballungsgebiete eine veränderte Krankenhauslandschaft benötigt. Untersucht wurde ein dicht besiedeltes Gebiet. Laut Bertelsmann-Studie kann man dort 38 Kliniken auf 14 reduzieren und durch diese Konzentrationsprozesse angeblich die Behandlungsqualität verbessern.

 

Aus dieser Modellstudie …

  

 - eine radikal neue Kliniklandschaft für ganz Deutschland abzuleiten,

 - Zweidrittel aller Krankenhäuser stilllegen zu wollen und

 - die Umsetzbarkeit dieser Studie in dünn besiedelten ländlichen Regionen vorauszusetzen,

 

ist geradezu abenteuerlich.

 

Es verbleibt der fade Beigeschmack, dass die Bevölkerung in einer Blitzaktion hinsichtlich der Qualität kleiner Krankenhäuser verunsichert wurde. bevor Klinikleiter oder Krankenhausträger überhaupt auf die Vorwürfe reagieren konnten. Gesundheitsministerien erhalten die Aufforderung, die deutsche Krankenhauslandschaft radikal umzugestalten.

 

Deshalb wird sich dieses Fachbuch zunächst mit der seit vielen Jahren motivgebundenen Meinungsbildung zur deutschen Kliniklandschaft und deren Gefahren auseinandersetzen. Es wird anschließend die gute (statt schlechte) Qualität in kleinen Krankenhäusern belegen. Es wird darlegen, wie gefährlich es ist, wenn bestimmte Gesundheitsökonomen, Krankenkassenverbände und die Bertelsmann-Stiftung sich Jahr für Jahr Gehör bei Gesundheitsministerien verschaffen und damit aktiv auf die gesundheitspolitische Gesetzgebung Einfluss nehmen.

 

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Qualität kleiner Krankenhäuser
Gegen zentralisierende Gesundheitspolitik
2019-07-18 Qualität der Krankenhäuser .p
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Kliniksterben - eine Übersicht!
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Die Bayerische Krankenhausgesellschaft stuft den Bestand bayerischer Krankenhäuser aufgrund einer dramatischen Entwicklung ebenfalls aus gefährdet ein.

 

21.Februar 2020

Finanzieller Druck auf Bayerns Kliniken nimmt zu

Deutlicher Anstieg defizitärer Krankenhäuser im Freistaat

 

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Presseerklärung Bayerische Krankenhausgesellschaft 2020
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Danke Herr Ministerpräsident Söder!

Wir werden es einfordern!

 

 

14.05.2020, 17:30 Uhr Söder will mehr Geld für Gesundheitssystem ausgeben Als eine Folge der Corona-Krise stellt Bayerns Ministerpräsident Söder mehr Geld für das Gesundheitssystem in Aussicht.

 

Das kündigte er bei einem Besuch in der München Klinik Schwabing an. Wie das aussehen soll, dafür hat er auch schon Ideen.Eine Konsequenz aus der Corona-Krise ist für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) klar: "Wir müssen generell bereitsein, mehr Geld auszugeben für Gesundheit", sagte er bei einem Besuch der München Klinik Schwabing."

 

Die Bezahlung der Pflegekräfte ist sicher das eine, was dringend angegangen werden muss", betonte Söder. Ebenso stelle sich die Frage, welche Betten wie finanziert werden sollten - und wie das Geld verteilt werde. Er werde sich dafür einsetzen, die öffentlichen Häuser zu stärken. Denn diese behandelten rund um die Uhr, wenn andere Kliniken geschlossen seien, sagte Söder.

 

Quelle: BR24

 

 

Wir haben bisher über 30% Intensivbetten ausgebaut, bis zum Sommer müssen es 50% sein, die wir dann mehr an Betten haben.

 

Wir müssen auch die kommunalen Krankenhäuser, das darf ich an der Stelle sagen, die haben großartige Arbeit geleistet, die haben die Hauptlast zu tragen gehabt, die müssen wir unterstützen. Unterstützen heißt, sie müssen auch besser bezahlt werden.

 

Wir müssen für das kommunale Krankenhaus nicht nur Rettungsschirme etablieren, die es gab, sondern auch die künftige Finanzierung auf bessere Grundlagen stellen und eine Aufgabe der Bundespolitik sein. Bayerischer

Ministerpräsident Markus Söder, CSU-Parteitag 20.02.2020.